Bundesverband Leseförderung e.V.
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2020

Fürstenfeldbruck, Stadtbibliothek (März 2020) Details


2019

St. Blasien, Bibliothek St. Blasien (Januar 2019)

Geseke, Gymnasium Eringerfeld (Februar 2019)

Eupen Belgien, KAP Eupen (März 2019)

Schrobenhausen, Stadtbücherei Schrobenhausen (April 2019)

Hann. Münden, Lesenetzwerk im Mündener Kulturring e.V. (Mai 2019) Details

Leverkusen, Familienzentrum (Oktober 2019)

Gronau, Stadtbücherei (Oktober 2019) Details

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2018

Köln, Ottfried-Preußler-Grundschule (Januar 2018)

Willich-Anrath, Albert-Schweitzer-Grundschule (Februar 2018) Details

Marburg, Fachberatung Sprachförderkonzept (März 2018) Details

Burscheid, Stadtbücherei + Buchhandlung Hentschel (Mai 2018)

Leichlingen, Stadtbücherei Leichlingen (Juni 2018) Details

Aachen, Zeitungsmuseum (September 2018) Details

Nördlingen, Fachakademie für Sozialpädagogik (Oktober 2018)

Hannover, alf Niedersachsen (November 2018)


2017

Dortmund, jugendstil NRW (Januar)

Bienenbüttel, Gemeindebücherei (Mai) Details

Mainz, Fachtag BVL (Mai)

Ravesberg, Volkshochschule (Juni) Details

Mühlhausen, Jugendprojekt Boje (September)

Offenbach, Praxis für Sprachtherapie (Oktober)

Düsseldorf, Lotsenpunkt Oberbilk (November)


2016

Wiesbaden, Volksbildungswerk Bierstadt (März)

Baden-Baden, Stadtbibliothek (September) Details

Florstadt/Stammheim, Mediathek (Oktober) Details

Friedberg, Bibliothekszentrum (Oktober) Details

Bad Schwalbach, Kreisverwaltung des Rheingau-Taunus-Kreis (Dezember)

Willich-Anrath, KöB Anrath (Dezember) Details


Fürstenbeldbruck (März 2020)

Wanderausstellung „1000 Bücher – 1000 Sprachen” in der Stadtbibliothek Fürstenbeldbruck, März 2020 (Fotos: Christine Dietzinger)

Süddeutsche Zeitung, 10.3.2020 – SZ.de

Christine Dietzinger, Vorsitzende des Vereins Turmgeflüster, will zum Lesen animieren. (Foto: Carmen Voxbrunner)

Wertschätzung für andere Kulturen

Sehenswerte Wanderausstellung "1000 Bücher - 1000 Sprachen" in der Stadtbibliothek

Von Maximilian Neumair, Fürstenfeldbruck

"Issun-boshi", "Pablos Piñata" oder "Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm", so heißen einige der Titel, die auf einem Tisch und einem verglasten Brunnen liegen. Nach und nach schlendern einige Besucher herein und werfen interessierte Blicke auf die vielfältigen Auswahl und beginnen darin herumzublättern. Darunter finden sich vor allem an Kinder gerichtete Werke und Sachbücher, die sich unter anderem mit den Themen interkulturelle Begegnung und Abbau der Angst vor dem Fremden beschäftigen. Sie alle sind Teil der Wanderausstellung "1000 Bücher - 1000 Sprachen", die in Fürstenfeldbruck Station macht.

Christine Dietzinger, Vorsitzende des Vereins Turmgeflüster und Mitbegründerin des Bundesverbandes für Leseförderung, hat sich mit Blick auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus darum bemüht. "Es ist wichtig, Orte zu schaffen, an denen Vorurteile abgebaut werden", betont Dietzinger. Mit der Ausstellung soll "Wertschätzung für andere Kulturen und andere Sprachen" entstehen. "Jeder kann auf seine Art und Weise in seinem Umfeld etwas tun und bewirken. Die Ausstellung hier soll ein kleiner Anstoß dafür sein."

Im Idealfall wird nicht nur nebeneinander gelesen, sondern es sollen Gespräche angeregt werden. Dass fremde Menschen über gemeinsame Aktivitäten wie Kochen oder Sporttreiben schnell Hemmungen abbauen und zueinander finden, sei kein Zufall. "Sprachen und Lesen sind immer mit Handlung und Aktivität verknüpft. Wenn man viel liest, hat man am Ende zwar viel Wissen, aber man braucht auch andere Kompetenzen und Fähigkeiten." So sei beispielsweise auch in Schulen das Problem, dass vieles nur verbal vermittelt wird und dadurch einseitig bleibt. Erst zum Beispiel durch gemeinsame Spiele kann sich vieles verfestigen. Im Zuge der Ausstellung soll es immer wieder Lesungen in verschiedenen Sprachen geben. Dietzinger erzählt, dass sie Veranstaltungen kenne, bei denen teils in bis zu sechs verschiedenen Sprachen vorgelesen werde, damit jeder etwas versteht. Das überfordere die Kinder jedoch, sagt sie und setzt daher auf ein anderes Konzept. So soll zum Beispiel die Fürstenfeldbruckerin Francesca Brizzi auf Italienisch vorlesen und anschließend mit den Kindern darüber reden. Mit ihnen lässt sich anhand von Sprachrhythmus und Betonung erraten, was gerade in der Geschichte passiert ist. "Die Welt ist unterschiedlich und die vielen Sprachen sind ein Ausdruck der Vielfalt. Es ist wichtig, dass das Kindern bewusst wird", meint Brizzi. "Wir haben viel mehr Dinge gemeinsam, als Dinge, die uns voneinander trennen", betont Dietzinger. Sie will durch das gemeinsame Treffen und gegenseitige Geschichtenerzählen genau das verdeutlichen.

In Zukunft verfügt der Verein Turmgeflüster auch eigene Räumlichkeiten für einen Ort der Begegnung nahe der Stadtbibliothek, in denen ursprünglich auch die Ausstellung stattfinden sollte. Für diese sind eine dauerhafte Schreibwerkstatt für Kinder, ein literarisches Café für Eltern und verschiedene Wochenendprogramme geplant. Dort soll die Idee hinter „1000 Bücher – 1000 Sprachen” fortgeführt werden, auch nachdem die Wanderausstellung weitergezogen ist. Diese befindet sich an der Stadtbibliothek im Lesecafé und hat noch bis zum Donnerstag, 19. März, geöffnet.

© SZ vom 10.03.2020

Original-Artikel SZ.de


Hannoversch Münden (Mai 2019)

Zum Blättern und Kennenlernen: Bücher in vielen Sprachen standen vom 16. Mai bis 6. Juni in der Stadtbücherei Hann. Münden bereit.


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Aachen (September 2018)

Vom 17. bis 30. September 2018 zeigt das Internationale Zeitungsmuseum die Wanderausstellung des Bundesverbands Leseförderung „1.000 Bücher – 1.000 Sprachen“. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Vielfalt der mehrsprachigen Kinder-und Jugendliteratur.

Pressemitteilung der Stadt Aachen PDF


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Willich-Anrath (Februar 2018)

 


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Ravesberg (Juni 2017)


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Bienenbüttel (Mai 2017)

Cornelia Schröter (links, Unterstützerkreis), Maja Reinke (Gemeindebücherei, rechts)


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Willich-Anrath, KöB Anrath (Dezember 2016)

Die Buchausstellung wurde vom 1. bis 9. Dezember in der Anrather Bücherei präsentiert. Zu den normalen Öffnungszeiten konnte gestöbert und gelesen werden. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, die Ausstellung zu individuellen Zeiten zu besuchen.

Dieses Angebot nutzten zahlreiche Schulklassen (Grundschule und Gymnasium) und Kindergruppen diverser Kitas. So fanden in dem gesamten Zeitraum an jedem Vormittag zwei bis drei Veranstaltungen statt. Anja Kuypers (angehende Lese- und Literaturpädagogin, Mitglied BVL) stellte nicht nur ausgewählte und auf die Zielgruppe angepasste Bücher vor, sondern verwendete zusätzlich kreative Vermittlungsmethoden, um die Bücher "erlebbar" zu machen. Am 11. Dezember wurden einige Exemplare zusätzlich beim Anrather Literaturtag ausgestellt. Zeitungsartikel...

Cornelia Glaudo (links, Büchereileitung), Anja Kuypers (rechts im Bild)


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Florstadt/Stammheim, Mediathek (Oktober 2016)

In der Mediathek, unter der Leitung von Stefanie Bollinger, wurde die Buchausstellung im Anschluss am 17. und 18. Oktober präsentiert.

Dort gab es zwei Veranstaltungen für Kinder während der Ausstellung. Den Kindergartenkindern wurde das Buch "Ginpuin" und für die Schulkinder das Buch "Ich bin ein Kind und ich habe Rechte" vorgestellt und gemeinsam erarbeitet.


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Friedberg, Bibliothekszentrum (Oktober 2016)

Vom 10. bis 15. Oktober fand die Ausstellung im Bibliothekszentrum (Leitung Bettina Semmerau) in Friedberg statt.

Neben einem Fortbildungsangebot für Lesementoren mit dem Titel "Sprache öffnet Welten", bei dem die Teilnehmer Bücher, Methoden und Ideen zur praktischen Umsetzung für die Lesearbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund kennenlernten, wurde an weiteren Nachmittagen Veranstaltungen mit Büchern aus der Ausstellung für Kinder durchgeführt. Für 2-3jährige wurde das Buch "Zoe und Theo in der Bibliothek"vorgestellt und für 4- 6 jährige das Buch "Kinder dieser Welt". An einem der Nachmittage wurden Lehrer und Erzieher, wie auch Flüchtlinge und ihre Begleiter durch die Ausstellung geführt. Zeitungsartikel...


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Baden-Baden, Stadtbibliothek (September 2016)

Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentierte die Stadtbibliothek Baden-Baden vom 25.9 bis zum 1.10.2016 die Wanderausstellung 1000 Bücher – 1000 Sprachen. 

Zur Eröffnung kamen Bürgermeister Michael Geggus, die Leiterin der Stadtbibliothek Sigrid Münch, Petra Grobecker von der Kinderbibliothek, Shirley Schalla-Caldéron (ehrenamtliche Vorleserin der Deutsch-Spanischen Vorlesereise) sowie die städtische Integrationsbeauftragte Svetlana Bojcetic (Foto v.l.n.r.)

„Die Schau soll auf vielfältige Weise einen Zugang zu dem aktuellen Thema Migration geben und richtet sich an alle interessierten Leser. Insbesondere sollten sich aber auch Menschen angesprochen fühlen, die mit Kindern und Flüchtlingen und deren Familien arbeiten“, fasste Petra Grobecker die Intention der Ausstellung zusammen. Bürgermeister Geggus und Sigrid Münch freuten sich, „dass die Stadtbibliothek auf diese Weise die Interkulturelle Woche bereichert und mit der Wanderausstellung in Baden-Baden ein weiteres Zeichen gesetzt wird gegen Vorurteile gegenüber fremden Kulturen und Sprachen.“

Gezeigt wurden zahlreiche mehr- und fremdsprachige Kinderbücher und auch Bilderbücher in russisch, türkisch, französisch, englisch, chinesisch und arabisch. Viele Bilderbücher ohne oder auch mit wenig Text, die speziell für Kinder interessant sind, die die deutsche Sprache erlernen, gehören ebenso zum Angebot wie auch Bücher für Kinder und Jugendliche zum Thema Flucht. Sekundärliteratur zum Thema rundet die Ausstellung ab. „Die Wanderausstellung soll Lust an der deutschen Sprache wecken, über andere Kulturen informieren, eine Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht erleichtern und Lesefreude entfachen. Die Bibliothek soll als ein Willkommensort für alle Menschen erfahren werden“, ergänzte Petra Grobecker.

Während der Woche bietet die Stadtbibliothek Vorlesereisen in verschiedenen Sprachen an, zu denen sowohl Kindergartengruppen als auch Schulklassen eingeladen sind. Anschließend besteht die Möglichkeit, in den über 160 Kinder- und Jugendbüchern und vielen zweisprachigen Büchern zu stöbern.

Verschiedene Vorlesereisen entführten während der Ausstellungswoche in die Welt anderer Sprachen und Kulturen.


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