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Der weltbeste Detektiv

Autor / Illustrator: Caroline Carlson, Júlia Sardà (Umschlag)
Seitenzahl: 314
Erscheinungsjahr / Verlag: Annette Betz bei Ueberreuter Berlin 2017
ISBN: 9783764151300
Preis: 14,95
Genre: Erzählung / Roman
Thema: Kinderkrimi, Detektiv-Wettbewerb
Zielgruppe:

Kurze Inhaltsangabe

Der „weltbeste Detektiv“ Hugo Abercrombie ruft seine benachbarten Berufskollegen zu einem Wettbewerb auf. Es gilt, einen noch zu begehenden Mord aufzuklären. Dem Sieger winken ansehnliche Preise. Auch die zwei Kinder Toby und Ivy wollen sich am Wettbewerb beteiligen.

Rezension oder literaturpädagogischer Praxistipp

Dieser Kinder- und Jugendkriminalroman enthält alle Zutaten einer klassischen Detektivgeschichte: Ein Mord geschieht in einem abgeschiedenen Bereich, eine überblickbare Menge Verdächtiger, zwei Detektive, die schließlich das Verbrechen aufklären. In diesem Fall wird in einem einsam gelegenen Landhaus ein Super-Detektiv ermordet. Als Täter kommen fünf Berufskollegen infrage, die Hauptarbeit bei der Aufklärung leisten zwei elfjährige Jugendliche, Toby und Ivy. Der eigentliche Held, aus dessen personaler Erzählperspektive auch berichtet wird, ist der elfjährige Tobias (Toby) Montrose. Nach dem Unfalltod seiner Eltern wird er „wie eine Schüssel mit kaltem Kartoffelbrei“ von Familienmitglied zu Familienmitglied weitergereicht, bis er schließlich bei seinem Onkel Oliver landet, einem nicht gerade erfolgreichen Privatdetektiv. Dessen gefragter und erfolgreicher, aber auch beneideter Kollege Hugo Abercombie lädt seine Berufskolleginnen und -kollegen, die in der gleichen Straße wohnen, zu einem Wettbewerb ein. Ein Mord werde geschehen, sagt er, und wer diese Tat aufklären könne, erhalte 10.000 Pfund. Der junge Toby beschließt, daran teilzunehmen.

Mit einigen Tricks kann er sich unter die in einem einsamen Landhaus versammelten Privatdetektive mischen. Er lernt die gleichaltrige Tochter der Hausbesitzer, Ivy, kennen und freundet sich mit ihr an. Als dann tatsächlich ein echter, nicht nur ein fingierter Mord geschieht, beschließen die beiden Kinder, sich an der Aufklärung zu beteiligen. Vergiftet wird nämlich der Veranstalter des Wettbewerbs, Hugo Abercombie. Ehe die Polizei eingeschaltet werden soll, wollen die anwesenden Detektive den Fall selbst aufklären. Es folgen eine ganze Reihe köstlicher Szenen, in denen Toby und Ivy die Hauptrolle spielen. Und diese beiden Kinder-Detektive werden dann am Ende eine völlig überraschende Lösung finden.

Da die Ereignisse aus der Sicht des jungen Toby erzählt werden, ist die Sprache des Romans konsequenterweise einfach, aber flüssig und lebendig. Viel erlebte Rede lässt den Leser Tobys Gedanken und Gefühle miterleben. Liebevoll werden Details geschildert, was eine lebendige Atmosphäre schafft. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn mit viel Augenzwinkern werden die Figuren dargestellt und Situationen beschrieben. Überhaupt werden alle Figuren ausgesprochen plastisch gezeichnet. Selbst ältere Leser wie der Rezensent können ihre Freude haben an der überdrehten, quirligen und cleveren Ivy und an dem etwas ernsteren, betulichen, aber gewissenhaften Toby.

www.ajum.de


Rezensent: AJuM
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