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Es ging ein Fisch zu Fuß zur Post

Autor / Illustrator: Johann König, Daniel Napp
Seitenzahl: 42
Erscheinungsjahr / Verlag: Fischer Sauerländer / Meyers / Duden Frankfurt/Main 2018
ISBN: 9783737355483
Preis: 14,99
Genre: Bilderbuch
Thema:
Zielgruppe:

Kurze Inhaltsangabe

Ein Fisch möchte einen Brief an seine Neffen im Mittelmeer schicken, doch das ist gar nicht so einfach.

Rezension oder literaturpädagogischer Praxistipp

Fragen über Fragen prasseln auf den armen Fisch ein, als er im Postamt steht, um einen Brief ins Mittelmeer zu versenden. Der Postbeamte ist eisern. Wie soll der Brief versendet werden? Wie heißt das Land und wie lautet die Adresse? Was soll der Fisch dazu sagen? Seine Neffen wohnen doch im Meer, da gibt es keine Adressen. Es scheint unmöglich den Brief zu versenden, und der Fisch verabschiedet sich. Doch dem Postmann fällt noch etwas ein, er holt den Fisch zurück und erzählt ihm von einer Flaschenpost, die man schicken könne, dabei erzählt er ihm vom Mittelmeer, von schillernden Farben, atemberaubenden Sonnenuntergängen und glasklarem Wasser. Der Fisch bekommt Fernweh und möchte lieber selbst dorthin. Was so ein Postbeamter nicht alles hinbekommt. Der Fisch wird also per Wasserflaschenpost versendet, kommt an und wird von einem Mann ins Mittelmeer geworfen. Leider vergisst dieser Mann, den Korken aus der Flasche zu ziehen, so dümpelt der Fisch in der Flasche durch das Meer und ist eigentlich verloren. Aber es kommt wie es kommen muss, eine hübsche Fischfrau verliebt sich in ihn und nach einigem Hin und Her gibt es ein Happy End.

Diese etwas skurrile Geschichte ist vom Autor in Versform gefasst, und man kann sich ab der ersten Zeile das Lachen nicht verkneifen. „Es ging ein Fisch zu Fuß zur Post und sagte: Werter Herr, eine Frage: wieviel kost`ein Brief zum Mittelmeer?“ Am Ende sitzen sie zu Viert - der Postmann, seine Frau, der Fisch und seine hübsche Fischdame - am Tisch und essen „statt gebrat´nem Fisch einfach Reis und Möhr`n.“
Sehr schön.

www.ajum.de


Rezensent: AJuM
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