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Florentinus der Gärtner

Autor / Illustrator: Kestutis Kasparavicius
Seitenzahl: 62
Erscheinungsjahr / Verlag: Urachhaus Stuttgart 2018
ISBN: 9783825151485
Preis: 18,00
Genre: Bilderbuch
Thema: Freundschaft Natur Ethik
Zielgruppe: Büchereigrundstock

Kurze Inhaltsangabe

Florentinus ist Gärtner wie schon sein Vater und Großvater. Er ist vor allem für seine Rosen bekannt. Gerne schenkt er der Nachbarin, einer Sängerin, von seinen Rosen. Er verkauft seine Rosen auf dem Markt. Da erbittet die Königin eines Tages schwarze Rosen von ihm. Als er nach langen Versuchen das Rezept des Großvaters findet, erlebt er, wie sich alles um ihn unheilvoll verändert. Da beschließt er, die schwarze Rose zu vernichten.

Rezension oder literaturpädagogischer Praxistipp

Eine märchenhafte Geschichte, feinsinnig erzählt und mit Tiefgang!

Florentinus ist Gärtner, aber auch ein kleiner Bär wie alle Personen, die in dieser Geschichte vorkommen: Sängerin, Beerensammlerin, Bäcker, Imker, Apotheker und Landstreicher. Letzterer ist niedergeschlagen, weil ihn keiner in seiner Nähe haben möchte. Auch hier wäre schon ein Ansatz mit Kleinen über Vorurteile nachzudenken.

Über das Bärenreich regiert die Bärenkönigin. Sie möchte schwarze Rosen. Unser Gärtner lässt sich sofort dazu verführen, behauptet, er hätte schwarze Rosen. Wieder ein Gesprächsanlass. Alles Mögliche probiert nun Florentinus aus, aber kein Versuch hat ein positives Ergebnis. Da fragt er seine Freunde. Sie kennen alle keine schwarzen Rosen, aber sie wissen alle von einem “schwarzen Tag” zu berichten, an den sie sich nur mit Schaudern erinnern. Die schlimmsten Erlebnisse aber hat der Landstreicher. Florentinus gibt ihm den Rat, sich einen anderen Namen zu suchen. Schließlich entdeckt Florentinus doch noch eine Schrift seines Großvaters, in der steht das Rezept für schwarze Rosen. Fast sieht es so aus, als blicke der Großvater daraufhin entsetzt auf seinen Enkel. Dieser aber experimentiert sofort, was auch gelingt. Aber alles verändert sich durch den Busch mit den schwarzen Rosen. Der Himmel wird grau, die Nachbarin todtraurig, er selbst bekommt Lust, etwas Gemeines zu tun. Da hält der Bär inne. Was würde passieren, wenn die Königin die schwarzen Rosen bekäme? Wie würde sich das Bärenstädtchen mit seinen liebenswerten Einwohnern verändern? Da kommt für Florentinus nur eines in Frage. Er muss die schwarzen Rosen vernichten, auch wenn er zu seiner Flunkerei stehen muss! Sofort verändert sich alles zum Positiven hin. Ein Schornsteinfeger kommt, den Kamin zu reinigen. Der muss wohl der ehemalige Landstreicher sein.

Das Bilderbuch erzählt nicht nur eine gute Geschichte, es ist auch wunderhübsch illustriert, das dazu verleitet, das Buch des Öfteren in die Hand zu nehmen, und sei es nur, um die Bilder zu betrachten.

Die Folgen des eigenen Tuns zu überdenken, wenn man die Folgen weiß, dazu lässt sich schon mit Kleinen anhand des Bilderbuchs diskutieren.

www.ajum.de


Rezensent: AJuM
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