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Solange es hell ist

Autor / Illustrator: Alexandra Kui
Seitenzahl: 316
Erscheinungsjahr / Verlag: cbj München 2018
ISBN: 9783570165157
Preis: 17,00
Genre: Erzählung / Roman
Thema: Abenteuer / Familie / Liebe
Zielgruppe:

Kurze Inhaltsangabe

Die fünfzehnjährige Mika ist mit ihren jüngeren Geschwistern Penny und Elias unterwegs zur dänischen Nordseeküste: Sie sucht einen ganz bestimmten Leuchtturm. Alles was sie als Anhaltspunkt hat ist ein altes verknittertes Foto, auf dem ihre Mutter und ihr ihr unbekannter Vater abgebildet sind.

Rezension oder literaturpädagogischer Praxistipp

Als Leser*in wird man direkt in das Geschehen geworfen: Mika versucht mit der Alditüte, einem alten klapprigen Polo, den ein ehemaliger Freund der Mutter den vieren überlassen hat, anzufahren und die Hütte im Harz, wo sie Urlaub machen, mit ihren beiden Geschwistern zu verlassen. Der elfjährigen Penny und dem fünfjährigen Elias erzählt sie, dass sie ein Spiel spielen und dazu einen bestimmten Leuchtturm in Dänemark finden müssen. Auf ihrem Roadtrip müssen sie viele schwierige Situationen meistern. Beispielsweise hat Mika vergessen in Deutschland zu tanken und in Dänemark gibt es nur eine Tankstelle mit Kreditkarte und sie kennt den Pin nicht. Auch die Übernachtungen sind problematisch und Mika muss immer wieder schnell auf neue Situationen reagieren. Jeder Leuchtturm, der es nicht ist, ist eine Enttäuschung und zusätzlich belastet Mika etwas, worüber sie nicht sprechen will...

Alexandra Kui schreibt wunderbar leicht und poetisch, die Charaktere wachsen einem direkt ans Herz und die Geschichte zieht einen in ihren Bann, weil man unbedingt wissen will, warum Mika diesen Roadtrip mit ihren Geschwistern wirklich auf sich genommen hat. Mika hat Ecken und Kanten, ihre Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, aber sie ist nun mal auch noch ein Teenager mit enormer Verantwortung. Penny ist zickig und hinterfragt die Beweggründe ihrer Schwester, hält aber in schwierigen Situationen zu ihr. Man kann sich in beide Schwestern gut hinein fühlen und auch die Liebesgeschichte wird einfühlsam und glaubwürdig geschildert. Ein echter Pageturner mit einem schwierigen Thema wunderschön erzählt - das Buch klingt noch lange nach. Und auch wenn Mika anfänglich sicher ist, der Weg wäre nur der Weg, stellt sie ebenso wie der/die Leser*in fest, dass der Weg doch mehr ist. Es ist eine Freude, Mika zu begleiten - sowohl auf ihrem Roadtrip als auch bei ihrer Entwicklung.

Ein wirklich sehr empfehlenswerter Roman für Jugendliche ab 14 Jahre!

www.ajum.de


Rezensent: AJuM
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