Bundesverband Leseförderung e.V.
Wir lesen, weil wir die Welt verstehen und gestalten wollen

Mitgliederprojekte

Lese- und Literaturpädagogische Ideen von und mit dem Leserattenservice

[19.9.2019] Der Leserattenservice, unter der Leitung von Eva Pfitzner, hat wieder wunderbare literaturpädagogische Angebote konzipiert und stellt diese unseren Mitgliedern gerne vor:

Praxiserprobte Projekte in der Leseförderung mit nachhaltigen Leseerlebnissen für Kinder und Jugendliche.

Lesen Sie selbst: (Docs zum Download)


Thalwil liest vor

[8.5.2019] Inspiriert vom 1. Schweizer Vorlesetag entstand im Sommer 2018 die Idee, viele Menschen aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten in Thalwil (bei Zürich) und darüberhinaus für das Vorlesen, für Bücher und das Lesen zu begeistern. Daraus entwickelte sich das eigenständige und generationenübergreifende Projekt «Thalwil liest vor».

«Thalwil liest vor» geht nun weit über den Schweizer Vorlesetag hinaus. Vom 19.–25. Mai 2019 – ein Vorprogramm wird es schon ab dem 7. Mai geben – bietet das mehrtägige Lesefestival unter der Projektträgerschaft des Vereins Kultur Thalwil ein abwechslungsreiches Programm. So ist es möglich, renommierten Literaturschaffenden für Kinder und Erwachsene, einer Erstlingsautorin und weiteren literarischen Talenten zuzuhören. In einigen Lesungen wird es sogar Geschichten geben, welche noch nie zuvor erzählt wurden, da sie speziell für «Thalwil liest vor» geschrieben wurden.

Der grosse Zuspruch innerhalb der Gemeinde führte dazu, dass viele zusätzliche Leseveranstaltungen und Vorleseaktionen für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen entstanden sind.

Weitere Informationen sowie das digitale Programmheft finden Sie auf der Website www.thalwil-liest-vor.ch


Irene Margil – Neuerscheinung im August 2019

LIES MAL VOR!
Vorlesetipps vom Profi für alle von 9 bis 99

mit spezifischem Angebot für Lesungen oder Workshops für 5./6.Klassen. Verlag Carlsen, Altersempfehlung 9–99 Jahre.

Etwas vorzulesen ist manchmal gar nicht so leicht. Schauspieler, Nachrichtensprecher, Fernsehmoderatoren machen es jeden Tag. Und auch Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher. Aber wie lese ich so vor, dass meine Zuhörer die Ohren spitzen und ich selbst Spaß dabei habe? Wie das geht erfahren alle, die gern oder noch nicht so gern vorlesen, in diesem Buch: 44 Vorlesetipps vom Profi. Das erste Buch zum sicheren Vorlesen. Vorlesetraining mal anders!

Alle Neuerscheinungen 2019  der Autorin Irene Margil in der Übersicht:

  1. Schule Kunterbunt (Gemeinsam lesen, Carlsen) 
  2. Die tollste Fußballmannschaft der Welt beim Tierarzt (Gemeinsam lesen, Carlsen)
  3. Ein kleiner Wolf braucht Hilfe (Leseprofi, Duden)
  4. LIES MAL VOR! Vorlesetipps vom Profi für alle von 9–99 (Carlsen)

Die neuen Buchkalender sind erhältlich

Jedes Jahr erstellen die Buchkinder Leipzig einen bunten, einzigartigen und absolut individuellen Postkarten- und Wandkalender.

Die Motive laden zum Nachdenken, Schmunzeln und Rätseln ein und unterliegen meist einem thematischen Schwerpunkt.

https://www.buchkinder.de


Deutscher Engagementpreis 2018

Die Lese- und Literaturpädagogin und Initiatorin des Literatur- und Theatervereins Turmgeflüster e.V. Christine Dietzinger ist in diesem Jahr für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden.

Die ausgebildete Erzieherin ist nicht nur Mitbegründerin des BVL, sondern auch seit 2016 Beraterin für den Kompetenznachweis in der Kategorie Kultur. In ihrer Freizeit trifft sie sich mit Kindern und Jugendlichen, um mit ihnen gemeinsam neue Wege auf den Pfaden der Literatur zu gehen.

Den Engagementrpeis 2018 konnte Christine Dietzinger leider nicht gewinnen. Aber mit Hilfe zahlreicher Abstimmungen, könnte der Verein noch den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Publikumsabstimmung erhalten.

Stimmen Sie ab für ehrenamtliches Engagement in der Lese- und Kulturförderung mit Kindern und Jugendlichen!


Unsere Lese- und Literaturpädagogin Sabine Stemmler

[10.7.2018] Unsere Lese- und Literaturpädagogin Sabine Stemmler, die als Kulturbeauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises bereits einiges in die Wege geleitet hat, stemmte nun mit jeder Menge Eigeninitiative die Erhaltung und den Ausbau der "Schiffchenbibliothek".

2017 hat sich die Gemeindebücherei Walluf mit einem von Stemmler entwickelten neuen Konzept, das Kinder von 0 bis 10 Jahren und Leseförderung in den Fokus nimmt, auf den Weg gemacht. Dank Landes- und Eigenmitteln und viel persönlichen Engagements der Lese- und Literaturpädagogin entstand die „Schiffchenbibliothek“ direkt am Rhein, die im Mai eröffnet wurde. Auf Antrag der Gemeinde stellt das Land nun weitere Fördergelder in Höhe von 6125 Euro bereit, um das Konzept in der Praxis voranzubringen.

Lesen Sie selbst: Hier der ganze Artikel im Wiesbadener Tagblatt vom 26.6.2018


Eine Geschichte zeitgleich auf drei Leseniveaus lesen? Wie geht das?

[1.2.2018] Leseförderung innerhalb heterogenen Gruppen ist eine besonders große Herausforderung für die Lehrpersonen. Nun gibt es ausgewählte Lektüre für geflüchtete Jugendliche, die Deutsch als Zweitsprache lernen.

Drei der insgesamt sechs Titel in der neuen Reihe „Deutsch hoch 3” (Klett Sprachen) hat Irene Margil (gemeinsam mit Andreas Schlüter) geschrieben. Wie groß die positive Resonanz bei Lehrpersonen ist, erfährt Irene Margil nicht nur innerhalb ihrer „Seiteneinsteiger-Lesungen”, sondern auch im Rahmen von Seminaren, die sie für interessierte Lehrpersonen leitet.

  • Die Themenauswahl ist altersgerecht und alltagsnah
  • Eine Geschichte mit drei Protagonisten wird drei mal aus jeweils einer der drei Perspektiven erzählt
  • Jeder Blickwinkel bedient ein anderes Leseniveau. (A1, A2, B1)
  • Parallele Seitenzählung macht aktiven Austausch auf verschiedenen Kenntnisstufen möglich
  • Worterklärungen, ein Hörspiel mit verteilten Rollen und Hintergrundmaterial werden mit einer kostenlosen App mitgeliefert
  • Umfangreiches didaktisches Begleitmaterial unterstützt den Einsatz im Unterricht für Übergangs-, Seiteneinsteiger- und Willkommensklassen

Dazu ist hier ein informativer 5-Min-Radiobeitrag des NDR Info Bildungsreports vom 24.11.17 zu hören:
https://www.klett-sprachen.de/deutsch/r-1/532#reiter=mediathek&dl_niveau_str=A1-B1&dl_kategorie=46

© NDR Info-Bildungsreport vom 25.11.17

Foto: Die Autorin vor dem Titelbild „Der Verdacht”


„Gemeinsam-lesen” – Erstlese-Reihe bei Carlsen

[30.1.2018] Im April ist es soweit: Irene Margil freut sich auf den Start der neuen Erstlese-Reihe bei Carlsen: „Gemeinsam-lesen”. Der Name ist Programm – Gegenseitiges Vorlesen unter Kindern, also Geschwistern und Freunden.

Irene Margil ist Autorin und Kommunikationsdesignerin. Die neue Erstlese-Reihe hat sie mit dem Carlsen Verlag auf der Basis von Leseförderung mit dialogischem Lesen entwickelt. Die „Gemeinsam-lesen”-Bücher liefern tolle Geschichten mit zwei Lesestufen, die von Seite zu Seite wechseln. Die drei ersten Titel erscheinen im Frühling, zwei stammen von ihr, ein Titel von Andreas Schlüter.

Interessante Protagonisten, Schauplätze und Themen ermuntern zum gegenseitigen Vorlesen der fortlaufenden Geschichten: zuhause, in der Schule, in Leseclubs, Lesewerkstätten und an anderen Leselern-Orten. Mit besonders übersichtlicher Seitengestaltung, opulenten Illustrationen und Fibelschrift erleben Lesegeübte und Leseneulinge das Abenteuer Lesen. Natürlich geht das auch gemeinsam mit Mentoren, Lesepaten und Eltern.

Eule und Spatz begleiten abwechselnd durch die Doppel-Seiten. Die Eule markiert die Seite für den Lesegeübten links. Der Spatz kennzeichnet die Seite für den Leseneuling rechts. Der Papagei ermuntert zum Vorlesen mit verstellter Stimme, erklärt die Aussprache von Wörtern, erläutert deren Herkunft. Seine Mitmachseiten am Ende liefern Rätsel, interessante Informationen zum Thema der Geschichte, Bastelanleitungen und Vieles mehr. Diese bunte Mischung lässt spielerisch Lesen und Seite für Seite zum Leser wachsen.


Bilderbuchwerkstatt Eva-Maria Helmsorig in Dortmund

Oben: Bücher schreiben animiert auch zum Lesen

Rechts: Bunte Büchercover

[30.11.2017] Seit 2006 bietet Eva-Maria Helmsorig Kindern von sieben bis 15 Jahren in einem anregend gestalteten Raum eine Bilderbuchwerkstatt an. In jedem Kind schlummern je nach Lebensphase, Entwicklungsstand und persönlicher Situation sowie sozialem Umfeld, Interessen, Hobbies und Talente jede Menge an Geschichten, die erzählt werden wollen. Zeit, Geduld, der richtige Rahmen und die anregende Schreibatmosphäre im Team tun ihr übriges, damit die Kinder am Ende jeder Bilderbuchwerkstatt ein auf der Welt einmalige Buch in Händen halten.

Angefangen hat Eva-Maria Helmsorig mit dem Bücher machen bereits 1997 – also genau vor 20 Jahren in der Jugendkunstschule Balou in Dortmund-Brackel. 2005 lernte sie Melanie Hoessel kennen, die inspiriert von den Buchkindern Leipzig im offenen Ganztag Buchwerkstätten angeboten hat und tatkräftige Unterstützung brauchte. Seitdem wendet sie auch die von den Buchkindern in Leipzig angewandte Handwerkstecknik des Linolschnittes an, der auf einen Tonpapierumschlag gedruckt zu einem Umschlag bzw. das Cover für ein in einen Buchleinenrücken gebundenes Buch wird.So wird jedes Buch einmalig und originell, zeigt das Cover doch immer, welches schöne und spannungsvolle Motiv den Kindern für ihre Geschichte eingefallen ist. 

Die Geschichten werden abgetippt, im Layout verfeinert und ausgedruckt. Eine schöne Titelseite mit einer zur story passenden Schrift wird vorangestellt, ein Autorenportrait mit persönlichen Angaben, einem Lesesymbol (von Lese-Affe über LEse-Faultier) und der Angabe "Ich lese gern, weil ... " darf natürlich auch nicht fehlen.Kindern fällt immer etwas Überraschendes ein, was die Bücherwelt ein bisschen bunter macht!

Melanie Hoessel führt derzeit im Kinder- und Jugendliteraturzentrum im Dortmunder Westen ihre Bilderbuchwerkstatt durch, während Eva-Maria Helmsorig im Osten der Stadt tätig ist.


Leseförderung mobil und direkt! Mit der Lesekarawane durch Brandenburg

[14.6.2017] Herr Wolke, die einzige lebendige Kinderbuchfigur und der Autor Rolf Barth (Herr Schreiberling) besuchen in der Woche vom 26.6. bis 30.6. Bibliotheken, Kitas und Schulen, kreuz und quer in Brandenburg.

Ihr Anliegen ist, die Neugier auf Bücher zu wecken und die Lust am Lesen und Fabulieren zu fördern. Die Kinder werden aktiv in die Lesungen einbezogen!

Die Lesekarawane beginnt in Brandenburg an der Havel und führt dann weiter nach Potsdam, Königswusterhausen, Hohenleipisch, Seelow, Frankfurt/Oder, Zehdenick, Jüterbog, Petershagen, Cottbus …

Alle Termine der Lesekarawane findet Sie auf unserer Homepage.


Der Lehrerclub der Stiftung Lesen: Kostenlose Service-Angebote für Ihre Leseförderungsarbeit

[17.5.2017] Der Lehrerclub der Stiftung Lesen ist ein effizientes Netzwerk, das Multiplikatoren der Leseförderung und zeitgemäße Angebote zusammenbringt – orientiert an den Interessen und Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern, fächerübergreifend und offen für jede Schulform.

Bereits über 40.700 Lehrkräfte aller Schularten und -stufen nutzen das Angebot! Als Mitglied erhalten Sie direkt und persönlich die kostenfreien Materialien zu den Leseförderungskampagnen der Stiftung Lesen. Viele Leseförderungsangebote können auch im Rahmen des Referendariats oder studienbegleitender Praxiseinheiten eingesetzt werden. Weisen Sie gerne Studierende und Referendare an Ihrer Schule auf die Angebote des Lehrerclubs und die Möglichkeit der kostenlosen Mitgliedschaft hin. Der regelmäßige Newsletter versorgt Sie mit einer Projektvorschau sowie Direktlinks zu aktuellen Projekten und Download-Bereichen. Darüber hinaus bietet der Lehrerclub einen umfangreichen Materialpool mit Informationen und Impulsen zur Leseförderung in allen Fächern sowie besondere Angebote exklusiv für Clubmitglieder. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Lernen Sie den Lehrerclub kennen und melden Sie sich an: www.derlehrerclub.de


Lese- und Literaturpädagog(innen)

[2.5.2017] Im aktuellen Infobrief des dt. Bibliotheksverband e.V. Landesverband Baden-Württemberg informiert der dbv über die Weiterbildung Lese- und Literaturpädagogik (BVL) im Allgemeinen und benennt die aim Heilbronn als Partnerinstitut des Bundeverbands Leseförderung e.V. mit folgendem Artikel:

Die Lese- und Literaturpädagogik ist eine vom Bundesverband Leseförderung e. V. (BVL) entwickelte Weiterbildung für alle, die Kindern und Jugendlichen Zugang zur Welt der Bücher, Leselust und Lesekompetenz vermitteln möchten.

Die Qualifizierung umfasst ein breites Spektrum an Themen und eröffnet damit vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt auf Kinder- und Jugendliteratur sowie deren Vermittlung mit kreativ-pädagogischen Methoden. Dabei spielen neben Printprodukten zunehmend auch digitale Medien eine Rolle. Mit der Fortbildung Lese- und Literaturpädagogik können vertiefte Kenntnisse erworben werden, um Eltern qualifiziert in allen Aspekten der Leseförderung zu beraten. Darüber hinaus bieten viele Bibliotheken Veranstaltungen wie Lesefeste, Leseclubs, Eltern-Kind- Veranstaltungen oder Bibliotheksführungen und Recherchetrainings für Schüler(innen) an. Auch dafür erhalten die angehenden Lese- und Literaturpädagog(inn)en vielfältige Anregungen, wie sie Sprach- und Leseförderung z. B. mit Kamishibai oder literarischem Geocaching für alle Altersgruppen aktiv und praktisch gestalten können.

Die Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH (aim, Heilbronn) bietet als in Baden-Württemberg bereits seit 2013 die vom BVL anerkannte Fortbildungen an. Die ersten Absolvent(inn)en haben zwischenzeitlich die Prüfung erfolgreich abgelegt.

Informationen Weiterbildung Lese- und Literaturpädagogik BVL
Informationen zum Angebot der aim


Die Schmökerkisten – Bücherkisten zur Lese- und Sprachförderung in Schulen

Allgegenwärtig ist die Forderung, Lese- und Sprachförderung in den Schulunterricht zu integrieren. Wie dies einfach gelingen kann, zeigen die Schmökerkisten.

Die Schmökerkisten sind hochwertige Holzkisten, die etwa 25-30 Bücher und Medien, enthalten. Jede Kiste versammelt dabei Inhalte zu einem schulischen Fachthema, wie „Klima und Wetter“, „Pflanzen“, „Europa“ oder „Technik“. Die Themen orientieren sich am Lehrplan, wodurch Lehrkräfte diese ideal in den Unterricht einbinden können und Schulen dabei unterstützt werden, den Richtlinien für den stringenten Spracherwerb zu entsprechen. Den Kisten liegen Materialien und Anleitungen für die nutzenden Lehrkräfte oder Erziehenden bei, welche die Integration sprachsensibler Methoden anhand von ‚echten‘ Büchern in den Fachunterricht ermöglichen.

Die Schmökerkisten wurden von dem Sprachförderzentrum Berlin Mitte entwickelt und werden in Kooperation mit dem Schmökerkisten-Team weiterentwickelt. Zurzeit arbeitet das Team auf Hochtouren an der ersten Kitakiste und für den Zweitsprachenerwerb Deutsch. Bundesweit sucht das Schmökerkisten-Team nach Kooperationspartnern, um die Sprach- und Leseförderung in Schulen weiter voranzutreiben.

Kontakt:
Schmökerkisten, Sachsendamm 93, 10829 Berlin
Tel: 030 789546004, Fax: 030 789546010
E-Mail: info@schmoekerkisten.de
www.schmoekerkisten.de


Lesen macht Stark – Von der Idee zum Buch mit Brandenburger Schülern

Über einen Zeitraum von 12 Monaten arbeiteten Rolf Barth und die Kinderbuchfigur Herr Wolke gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einer vierten – später fünften – Klasse der Konrad-Sprengel-Schule in Brandenburg an der Havel. Die Zusammenarbeit entstand im Rahmen des Bundesförderprogramms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und stand unter dem Motto „"Buch trifft Tablet“. Gemeinsam entwickelten sie die Geschichte „Herr Wolke – Ein Fall fürs Alphabet”, die als Buch und E-Book vorliegt.

Zudem ist die Geschichte – König X-nix hat in Zappendusterhausen das Lesen und Schreiben verboten, Herr Wolke und seine Freunde stellen sich König X-nix in die Quere – die Grundlage des Bühnenprogramms „Was mit dem Alphabet alles geht“, mit dem Herr Wolke und sein Schreiberling 2017 auf Tour gehen. Von Kindern erdacht, für Kinder auf die Bühne gebracht – kreative Leseförderung, wie sie der Bundesverband Leseförderung wünscht.

Eine Dokumentation über den Erfolg und Verlauf des Projekts finden Sie hier.

Passend zum Buch gibt es nun die Leseshow „Was mit dem Alphabet alles geht“. Herr Schreiberling und/oder Herr Wolke nehmen die Kinder mit auf eine literarische Reise in die Welt von Himmelsburg. Sie besuchen Herrn Wolke in seinem Baumhaus, lernen all seine Freunde kennen und fliegen mit der schnellsten Schäfchenwolke zu den Kindern, die dringend Hilfe brauchen. Unterwegs wird gezaubert, gelacht und dabei erfahren die Kinder, wie sich Geschichten entwickeln, ein Schreibprozess in Gang kommt, illustriert wird, und schließlich in der Druckerei aus einem Manuskript ein Buch entsteht.

Informationen zu den Leseshows von Herrn Schreiberling und Herrn Wolke finden Sie hier.


Auch Mitglieder des Bundesverbands Leseförderung sagen "Willkommen"

Bücher können Brücken zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen sein. Aus diesem Grund fragte der Bundesverband Leseförderung seine Mitglieder, ob und mit welchen Angeboten sie Flüchtlinge in Deutschland willkommen heißen. Profitieren Sie von den Erfahrungen und greifen Sie die Ideen auf


Buchaktionen für Flüchtlingskinder stehen im Mittelpunkt eines Artikels, den Frank Sommer (Eventilator, Berlin) in Heft 2/2016 der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien „Eselsohr” veröffentlichte.

Integration und Sprachvermittlung ermöglichen durch Lieder, Geschichten, Zauberei von und mit Herrn Wolke (Edition Traumsalon, Berlin).

Bilinguale Bilderbücher von Kindern für Kinder der Bücherpiraten aus Lübeck.

Über Literatur ins Gespräch kommen, lautet die Devise des Leseclubs Lindau. Der lud und begleitete jugendliche Flüchtlinge in die Räume des Kinderschutzbundes ein.

Regelmäßige Angebote zur Integration von Flüchtlingen bieten die Städtischen Bibliotheken Dresden in ihrem Programm an.

„Bestimmt wird alles gut” (2016, Klett Kinderbuch) hilft in Sicherheit aufwachsenden Kindern die Erfahrungen von Flüchtlingskindern nachzuvollziehen. Seiteneinsteiger Hamburg sensibilisiert deutsche Kinder mit diesem Buch.

„Ich liebe Deutsch” bringt Flüchtlingskindern die deutsche Sprache, Kultur und Werte näher. Der Sailer Verlag unterstützt Schulen und Lehrer durch einen reduzierten VK-Preis des Sonderhefts „Ich liebe Deutsch”.

Über Projekte für Flüchtlingsfamilien informiert die Stiftung Lesen.

Ein Treffpunkt für Menschen aller Nationen ist das „Café Elmar” im Ulla-Hahn-Haus in Monheim.

Den Kurzfilm „Willkommenskultur in Bibliotheken” drehte Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke (TU Dortmund) während des Bibliothekskongresses in Leipzig im März 2016.

Die Gestaltung von kultur- und sprachübergreifenden Märchenbüchern mit Jugendlichen übernahm die Lese- und Literaturpädagogin Eva Helmsorig (siehe Foto ganz oben). Projektreflexion

Mit einem Vorlesetraining anhand des Buches „Wer hat mein Eis gegessen” auf Deutsch und in Muttersprachen und anschließenden Vorlesestunden starten die Schüler der Stadtteilschule Alter Teichweg (Hamburg) im Juni 2016. Bereits zum zweiten Mal wird die Aktion in Kooperation mit dem Lesehaus Dulsberg/Stadtteilbüro Dulsberg (Hamburg) durchgeführt.

Mit dem Film-, Foto-, Musik- und Zeichenprojekt „May be WOaNDERS” der Stadtteilschule Alter Teichweg (Hamburg) in Kooperation mit barner 16 und Haus der Jugend ATW gehen Schüler auf Entdeckungsreise.

Zur Begleitung von Museumsbesuchen mit Flüchtlingskindern lädt die Stiftung Kinderjahre ein.

Die Begleitung von Zuwandererkindern und -jugendlichen zu außerschulischen Aktivitäten unterstützt die ZEIT-Stiftung.

Der Kulturbus NINO geht in Hessen und Rheinland-Pfalz auf Reisen, um gezielt Flüchtlingskinder in kulturell benachteiligten Gegenden lese- und literaturpädagogisch zu fördern. NINO, der Kulturbus (BVL Presseartikel)

Anhand eines Kochprojektes vermitteln Ehrenamtliche alltagstaugliche Küchenbegriffe und tauschen Rezepte aus.

Die Schmökerkiste „Deutsch als Zweitsprache” wird von den Schmökerkisten (Berlin) Schulen und Kindergärten zur Verfügung gestellt (Foto unten).


NINO – Der Kulturbus

Kultur auf Rädern für Flüchtlingskinder und deren Familien, Freunde und Nachbarn in Hessen und Rheinland-Pfalz. Ein Angebot des BVL mit der Finanzierung durch die Gölkel-Stiftung, LitCam, Flüchtlingshilfe Mittelhessen und viele Einzelförderer.

Im NINO-Kulturbus bieten erfahrene Lese- und Literaturpädagogen sowie der syrische Theatermachter und Zauberer NINO kreative und phantasievolle Freizeitangebote für Flüchtlingskinder in kulturell benachteiligten Gegenden an. An sechs Tagen in der Woche fährt der NINO-Bus regelmäßig verschiedene Unterkünfte an, in denen Familien mit Kindern fernab von kulturellen und kindgerechten Angeboten leben. Ziel ist es, Flüchtlingskinder mit regelmäßigen lese- und literaturpädagogischen Angeboten zu erreichen und dadurch einerseits ihre Eltern zu entlasten, ihnen aber andererseits auch pädagogisch sinnvolle Beschäftigungsideen an die Hand zu geben. Betreut werden die Einsätze von den BVL-Mitgliedern Bettina Twrsnick (Phantastische Bibliothek Wetzlar) und Eva Pfitzner (Leserattenservice GmbH, Dieblich).

kulturbus Pfitzner Nino

Eva Pfitzner und Puppenspieler Nino

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