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JONA MANOW IST PAUL MAAR-PREISTRÄGER 2026

Dr. Claudia Maria Pecher, Präsidentin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und Leiterin Politik, Bibliotheken und Kommunikation im Sankt Michaelsbund, überreichte zusammen mit Anne Maar den „Korbinian“ an Jona Manow für sein Buch Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen, erschienen im Verlag mixtvision. Ausgestattet ist das Buch mit Illustrationen von Julia Dürr, die den Nachwuchspreis der Akademie im Jahr 2012 erhalten hatte. Paul Maar gratulierte dem Preisträger per Videobotschaft.

„Jona Manow ist mit seinem Kinderdebüt ein Plädoyer für die Einzigartigkeit von Kindern gelungen und eine Einladung öfters mal die Blickrichtung zu wechseln“, sagte die Akademiepräsidentin und führte die Jury-Entscheidung in ihrer Laudatio aus: „Mit großer Sensibilität und feinem Humor erzählt Jona Manow von Neurodiversität, ohne seine Hauptfigur auf diagnostische Kategorien zu reduzieren. Estrich ist eine eigenwillige, vielschichtige und liebenswerte Figur. Manow gelingt damit ein Roman, der nicht nur unterhält, sondern auch die Perspektiven seiner Leserinnen und Leser erweitert. Auf eindrucksvolle Weise zeigt das Buch, dass Neurodiversität nicht als Defizit verstanden werden muss, sondern als eine besondere Gabe, die Welt wahrzunehmen. Damit bereichert Estrich die Kinderliteratur um eine Stimme, die unverwechselbar ist und lange nachhallt.“

Neben dem diesjährigen Preisträger waren Ada Diagne (BAOBAB, Leykam 2025), Eva Kranenburg (Freunde, Fischer Sauerländer 2026), Amani Padda (Bevor der Himmel reißt, Arctis 2026), Ulla Schuh (Ich in 100 Teilen, Beltz & Gelberg 2026) und Sonja M. Schultz (Mauerpogo, Blumenbar 2025) nominiert, denen neben Urkunden auch „Korbinian“-Miniaturen überreicht worden sind.

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